Chronik Vilsbiburg

1953 Gründung der WBV, Gründungsvorsitzender Andreas Leierseder aus Gerzen als Kreisvorsitzender des BBV
1954 Leierseder gibt sein Amt an Paul Seisenberger aus Leberskirchen ab , bereits 213 Mitglieder mit einer Waldfläche von 1725 ha sind in der WBV organisiert
1955 Sammelbestellung von 150.000 Forstpflanzen, 2 km Zaun, Beginn der gemeinsamen Holzvermarktung mit einem Liefervertrag von 300 rm Papierholz
1967 Einstieg in die Vermarktung von Stammholz
1970 Ankauf einer Schälhexe zur Entrindung von Papierholz, weitere Maschinen und Geräte folgten Beginn des forstlichen Wegebaus, Anlage von Holzlagerplätzen
1972 Nach dem Tod von Paul Seisenberger übernimmt Hans Wirthmüller sen. aus Gerzen den Vorsitz
1978 Die WBV Dingolfing, Landau a.d. Isar, Reisbach und Vilsbiburg geben ein gemeinsames Informationsblatt „ Der Bauernwald“ heraus. Festveranstaltung zum 25 jährigen Jubiläum; Einführung von Mitgliedsbeiträgen Waldbauern auf großer Fahrt, die WBV bietet regelmäßige Lehrfahrten und mehrtägige Ausflugsfahrten für die Mitglieder an
1979 Ende März verursachen starke Schneefälle verheerende Schneebruchschäden
1986 Ludwig Gangkofner aus Pfaffenbach übernimmt den Vorsitz, ab 1999 Ehrenvorsitzender
1988 Erstmals wird Kurzholz mit einer Einheitslänge von 5,10 m, sog. Fixlängen, und einem Festmeterpreis je Stärkeklasse vermarktet (300fm)
1989 Kurzholz wird von der Sägeindustrie stark nachgefragt, so beträgt z.B. der Preis für Fi 2b B 164 DM/ fm (ca.84 €); Papierholz erzielt einen Spitzenpreis von 71 DM/ rm (ca.36€)
1990 Die Orkane Vivian und Wiebke lassen die Holzpreise in den Keller fallen und stellen viele Waldbesitzer vor große Probleme; rund 100.000 fm Schadholz werden im WBV Gebiet vermarktet, die WBV richtet ein Nasslager mit 9000 fm ein.
1991 Beginn der Standortkartierung im WBV Gebiet
1992 Nach einem sehr heißen Sommer explodiert die Borkenkäferpopulation schlagartig, und führten zu ca. 6000 fm Zwangseinschlägen
1995 Die WBV kauft einen leistungsfähigen Hacker zur Hackschnitzelherstellung
1998 Hans Wirthmüller jun., aus Gerzen wird 1. Vorsitzender
2002 Gemeinsame Geschäftsführung der WBV Dingolfing-Vilsbiburg-Niederviehbach mit Sitz in Oberviehbach
2003 Die WBV feiert ihr 50.jähriges Bestehen
2004 Rund zwei Drittel der anwesenden Mitglieder stimmen in der Jahreshauptver-sammlung gegen einen Zusammenschluss mit den Waldbesitzervereinigungen Niederviehbach und Dingolfing. Die geplante Fusion ist damit gescheitert
2005 Alois Wolferstetter wird als hauptamtlicher Geschäftsführer angestellt, die Holzvermarktung steigt stark an (16000 fm und 28000 fm im Jahr 2006))
2007 Die Mitgliederversammlung beschließt den Zusammenschluss mit der WBV Landshut